Ein indischer Weiser, nach dem Geheimnis seiner inneren Ruhe gefragt, antwortet: Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich laufe, dann laufe ich.
Wenn ihr sitzt, dann geht ihr schon. Wenn ihr geht, dann lauft ihr schon. Wenn ihr lauft, dann seid ihr schon da.


Es ist unmöglich an die Quelle des Flusses zu kommen, wenn man sich mit der Strömung treiben läßt.
Chinesische Weisheit


Nimm dich an.
Sei du die, die du bist. Seid du der, der du bist. Erst dann fängst du an zu werden, was du sein möchtest.
Versteh deine Schwächen, erst dann kannst du mit ihnen arbeiten und sie zu Stärken verwandeln. Setze deine Stärken so ein, daß du noch zerbrechlich bleibst und niemanden unnötig ab­schreckst. Achte auf deine Unsicherheiten, sie öffnen dir Wege in ein neues Land.
Ulrich Schaffer (Schriftsteller und Fotograf)


Beginne nicht mit einem großen Vorsatz, sondern mit einer kleinen Tat.


In mir strahlt wie helles Licht, Freude, Weisheit, Zuversicht.
Dr. Hannes Lindemann


Ein Geschenk des Himmels

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist,
daß sie einfach da sind.

Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut,
sie nur zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich
ihr gütiges Lächeln wirkt.

Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend
ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wieviel ärmer wir
ohne sie wären.

Manche Menschen wissen nicht,
daß sie ein Geschenk
des Himmels sind.

Sie wüßten es,
würden wir es ihnen sagen.
Petrus Ceelen (geistlicher Schriftsteller und Aphoristiker)


Wenn jeder eine Blume pflanzte,
jeder Mensch auf dieser Welt,
und, anstatt zu schießen, tanzte
und mit Lächeln zahlte, statt mit Geld -
wenn ein jeder einen anderen wärmte,
keiner mehr von seiner Stärke schwärmte,
keiner mehr den anderen schlüge,
keiner sich verstrickte in der Lüge,
wenn die Alten wie die Kinder würden,
sie sich teilten in den Bürden,
wenn dies Wenn sich leben ließ',
wär's noch lang kein Paradies -
bloß die Menschenzeit hätt' angefangen,
die in Streit und Krieg uns beinah' ist vergangen.
Peter Härtling (Schriftsteller)


Wer einen Turm bauen will, muß lange am Fundament verweilen.


Unsere Angst ist,
daß wir stark sind.
Unsere größte Angst ist nicht, daß wir unzulänglich sind.
Unsere größte Angst ist, daß wir unermeßlich stark sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns, wer bin ich denn, daß ich brillant, großartig, talentiert und begnadet sein kann.
Ja, wer bist du eigentlich, daß du es nicht sein dürftest?
Du bist ein Kind Gottes,
daß du dich klein machst, rettet die Welt nicht.
Es bringt nichts, sich ständig zurückzunehmen,
nur damit sich andere in deiner Nähe nicht unsicher fühlen.
Wir sind geboren, um der Herrlichkeit Gottes, die in uns ist, Ausdruck zu verleihen.
Sie ist nicht nur in manchen von uns, sie ist in jedem!
Und wenn wir unser Licht leuchten lassen,
ermutigen wir andere Menschen, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
dann befreit unsere pure Gegenwart auch andere.
Nelson Mandela
ERBAULICHES
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